N3 – eine ganz schön harte Nuss
Ninety-Nine-Nigths für die xbox360 ist ein typisches Hack-and-Slay-Spiel. Die Demo-Version hatte mich damals vollends überzeugt, so dass ich mir das Spiel einige Monate nach Veröffentlichung günstig bei Ebay ersteigert hatte. Auf Grund von chronischen Zeitmangel und dem Wii-Release im Dezember bin ich aber lange Zeit nicht dazu gekommen es richtig zu spielen.
Nun war es aber endlich soweit. Letzte Woche habe ich mir das Spiel mal so richtig zur Brust genommen – und war relativ schnell frustriert. Die Grafik und die Massenschlachten sind genial – keine Frage – aber was mich so richtig zur Verzweiflung trieb, ist das Speichersystem. Im Prinzip kann nur nach einer erfolgreich beendeten Mission gespeichert werden. Stirbt man während einer Mission, darf man den ganzen Spaß noch einmal durchleben. Einige Missionen dauern hierbei auch mal mehr als 30 Minuten. Wenn dann in der 29ten Minute der Char stirbt, könnte man vor Wut in den Kontroller beißen. Dazu trägt auch die knappe Versorgung mit Lebensboni bei. Glücklich darf sich der schätzen, der mehr als zwei Ampullen pro Level trinken darf. Echt böse!
Nach dem ich mich mit Imphyy bis zum Ywa-Ue-Uar-Wald durchgekämpft hatte, war dann auch Schluss mit lustig. Die dicke Kröte hatte ich zwar nach 3 Anläufen endlich mal geschafft. Wer aber denkt, dass jetzt die Mission beendet ist, der irrt gewaltig. So kam es, dass ich nach 25 Minuten tapferen Kampfes wieder dahin gestorben bin. Der Frust stieg ins Unermessliche. Die Konsole musste ich sicherheitshalber erst einmal ausstellen.
Am nächsten Tag habe ich es dann noch mal versucht, wieder an derselben Stelle gescheitert. Langsam begann ich an mir zu zweifeln. Kann doch nicht sein, dass ich dieses Spiel nicht packe. Â
Hochleveln des Char bewirkt Wunder
Nach intensiven Überlegungen, was ich nun machen könnte, um diese Mission erfolgreich zu beenden, war mir eins Klar: „Der Char muss stärker werden.“ Als ich den Ywa-Ue-Uar-Wald begonnen hatte war Imphyy erst auf Stufe 3. Also habe ich flux das Level Eaurvarria einfach noch mal gespielt. Und siehe da, nach einem weiteren Durchgang war sie schon auf Stufe 4.
„Das mache ich doch glatt noch einmal“, habe ich mir gedacht. Jetzt habe ich mir aber Zeit gelassen und auch die Nebenwege besucht. Da wartet ne ganze Menge an Feinden, so dass ich bis auf Stufe 6 hochleveln konnte. Je stärker der Char wird, desto einfacher wird die Mission. Nach 4-mal spielen, habe ich dann den S-Rang geschafft. Habe mir gedacht: „Nicht schlecht, aber was soll der bringen?“. Eine ganze Menge, wie ich schnell feststellen konnte. Mit dem S-Rang wurde mir auch ein neues Schwert verliehen. Dieses Schwert nennt sich „Klausorus“ und dieses Schwert hat es mächtig in sich. Damit putzt man die Gegner nur so weg. Â
Klausorus-Schwert – der Schlüssel zum Erfolg
Mit diesem Mordsinstrument bin ich dann in Ywa-Ue-Uar-Wald gestürmt. Und gestürmt ist wirklich der richtige Ausdruck. Das ging diesmal wie von selbst. Die Mission habe ich dann auch auf Anhieb geschafft.
Noch ein Tipp am Rande. Diesen Froschkönig besiegt ihr am Besten, wenn ihr euch hinter ihn stellt und versucht ihn dann vom eigentlichen Kampfgeschehen weg zuschlagen. Danach versucht er wieder zurückzulaufen und führt dabei kaum Angriffsattacken aus. So könnt ich euch vor ihn stellen und ihm immer wieder auf seine fette Plauze hauen. Sein Energiebalken sinkt dann relativ schnell. Â
der S-Rang
Aber wie erreicht ihr nun den S-Rang in Eauvarria?
Ich habe mir mal meine Missionsdaten aufgeschrieben. Mit der Figur Imphyy habe ich folgende Werte erreicht und danach den S-Rang inkl. Klausorus-Schwert verliehen bekommen:Â Â
Zeit: 16 min.
Tote: 1498
Überlebende Wachen: 89%
Erfolgreiche Missionen: 3
Bonus: 3
Ihr müsst auf jeden Fall auch die Nebenwege ablaufen. Dort kommen massig Gegner, die eure Statistik aufwerten. Ich werde mich jetzt mal an die übrigen Missionen wagen. Hoffentlich kann ich den Frustfaktor gering halten.



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