Studi.biz erblickt die Welt!
[Trigami-Review]
Über Trigami habe ich den Auftrag erhalten, gegen Entgelt das neue Portal “studi.biz” zu testen. Bestandteil dieses Tests ist es auch in meinem Blog darüber zu berichten.
Studi.biz ist eine ganz “junges” Projekt. Die Website ist erst vor wenigen Wochen online gegangen ist. “Das erste Big Business Portal für Studenten” wirbt mit flotten Sprüchen und einem modern gestalteten Auftritt. Dass diese Seite absolut professionell betrieben wird, ist leicht erkennbar.
Die Geschäftsidee, die sich hinter studi.biz verbirgt, basiert auf zwei Prinzipien. Prinzip 1 – leichtes kassieren; Prinzip 2 – smartes investieren.
Damit beide Prinzipien auch wirklich genutzt werden können, müssen wir uns erst einmal registrieren. Das ist aber schnell erledigt.
Aber Achtung: Da dieses Angebot wirklich nur für Studenten gilt, ist es erforderlich eine Immatrikulationsbescheinigung einzureichen. Dies kann im Nachinein per Mail, Fax oder Upload geschehen.
Betrachten wir nun die beiden o.g. Prinzipien etwas genauer.
Prinzip 1 – leichtes kassieren.
Das Prinzip “leichtes kassieren” basiert auf der Idee, dass Studenten grundsätzlich bei Unternehmen gern gesehene Kunden sind (die Gründe sollen hier jetzt nicht betrachtet werden). Studi.biz tritt hier als Vermittler auf . So kann der Nutzer unter dem Motto “D3 – Deal deine Daten” zum Beispiel ein Zeitungsabonnement abschliessen. Gleich nach dem erfolgreichen Abschluss, bezieht studi.biz eine gewisse Prämie vom Verlag. Diese Prämie wird dann zu einem feststehenden Anteil an den Kunden (Studenten) weiter gereicht. Hierfür gibt es ein extra Konto auf studi.biz – beträgt das Guthaben mehr als 50€, gibt es eine Auszahlung.
Zurzeit werden im Bereich “kassieren” drei Modelle angeboten. Das bereits erwähnte D3, Laptopwerbung und ein sog. Studi.biz Academy Contest. Im letzteren Fall sollen Kurzvideos eingereicht werden. Wird dieser von einer unabhängigen Jury zum Sieger gewählt winken 500 €.
Die Laptopwerbung funktioniert so ähnlich wie die bekannte Kfz-Werbung. Hier sollen auf Laptops entsprechend Werbeaufkleber platziert werden. Auf öffentlichen Plätzen sollen so dann Kunden angesprochen werden.
Prinzip 2 – investieren
Das zweite Prinzip verdichtet zwar nicht die Geldbörse, verhindert aber zumindest dass sie übermäßig beansprucht wird. Hier kann kein Geld verdient werden – aber der liquiditätsarme Student kann durchaus ein paar Euros sparen. Was ja auch nicht schlecht ist. Durch gezieltes und geschicktes Bieten auf Produkte können so Schnäppchen ergattert werden. Man soll sogar weniger bezahlen, als man eigentlich geboten hat. Aktuell kann auf ein Handypaket inkl. eePC geboten werden.
Meine Meinung
Das Portal studi.biz weist mit einer Vielzahl flotter Sprüche auf – ganz so neu ist dieses Geschäftsmodell allerdings nicht.
Der Service “D3 – Deal deine Daten” löst bei mir ein komisches Gefühl in der Magengegend aus. Hängt das vielleicht mit der aktuellen Entwicklung im Bereich Datenschutz (Stichwort “Telekom”) zusammen?
Möchte ich meine Daten wirklich verkaufen? Ist dieser Dienst nicht vielleicht doch nur einer dieser zahlreichen Abo-Vermittler. Hmm…
Dagegen spricht mich die Laptopwerbung schon eher an. Die Idee mit meinem Notebook bei Starbucks Kaffeeschlürfender Weise Geld zu verdienen finde ich wirklich sympathisch. Hoffe in diese Richtung wird das Angebot von studi.biz noch weiter ausgebaut. Denn wir wollen nicht vergessen – der Dienst ist erst ein paar Wochen online.
Der Bereich “investieren” hat auch seinen Charme. Insbesondere das aktuelle Angebot von TUIfly spricht mich an. Ich werde gespannt die Entwicklung beobachten.
Kreativer Tipp:
Big Business wird heutzutage nicht nur online sondern vor allem auch mobil erledigt. Aus diesem Grund habe ich den Zugriff und die Funktionalität von studi.biz mit meinem iphone getestet. Im Wlan-Modus ist die Nutzung überhaupt kein Problem. Der Safari-Browser stellt die Seiten super dar. Alle Bereiche der Website sind ohne Problem zu erreich. Die Ladezeiten sind dabei kaum zu beanstanden.
Im GPRS- bzw. EDGE-Modus sieht es doch schon etwas anders aus. Hier sind die Zugriffszeiten doch etwas sehr langwierig. Teilweise dauert der Seitenaufbau 1 Minute – das nimmt einem etwas den Spaß an der Sache.
An dieser Stelle ein Tipp von mir:
Stellt den Studi.biz-Nutzern eine mobile Version zur Verfügung. Viele Webseiten bieten dies bereits heute schon an. Mir fallen diese Seiten immer sehr positiv auf und ich nutze diese dann auch gerne mobil. Die Seite der Financial Times Deutschland – zu erreichen unter http://m.ftd.de/ – sei hier nur beispielhaft genannt.


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