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Kolloquium am 21.12.2009

Gestern – am 21.12.2009 – war es endlich soweit. Nach knapp 3,5 Jahren sollte um 19.30 Uhr in der Herkulesstr. 32 in Essen das große Finale meines Studiums stattfinden.
Eine halbe Stunde in der ich eine Präsentation halten und ein Fachgespräch führen musste, stand vor mir. Aber der Reihe nach….

6 Uhr am 21.12.2009

Mit “Hamburg meine Perle” werde ich sanft aus meinen Träumen, um den Sieg gegen Werder Bremen vom Vortrag gerissen. Aber das Aufstehen fällt mir heute trotzdem leicht. Die morgendliche Dusche und der Kaffee aus dem Jura-Vollautomaten sorgen für gute Laune.

7 Uhr am 21.12.2009

Bin auf Arbeit angekommen – viel passiert heute nicht. Scheinen schon alle im Urlaub zu sein. Ich überprüfe noch mal die Funktionsfähigkeit des USB-Sticks und packe den “Sprechzettel” ein.

14:30 Uhr am 21.12.2009

Ich packe meine Sachen und beende den Arbeitstag für heute. Leider meint es die KVB nicht gut mit mir, so dass ich für die drei Stationen-Fahrt ganze 45 min. benötige. Das liegt wohl zum einem daran, dass ein paar Schneeflocken wieder für ein Verkehrschaos in Köln gesorgt haben und zum anderen weil jemand auf der Mülheimerbrücke sein Auto zerlegen mußte.

16:00 Uhr am 21.12.2009

Ich bin fertig angezogen (Jacket und Hemd) und mache mich auf zum Treffpunkt. Mein Kommilitone warten schon auf mich. Pünktlich um 16:20 Uhr machen wir uns über die A3 und A52 auf Richtung Essen.

17:30 Uhr am 21.12.2009

Wir sind super über die Bahn gekommen und haben uns in Essen nur einmal kurz verfahren. Parkplatz suche gestalltete sich auch als problemlos. Jetzt waren es noch knapp 2 Std. bis zum Kolloqium. Wir haben die Zeit in der Mensa verbracht und sind noch mal die Präsentationen durchgegangen. Viel haben wir über mögliche Fachfragen gegrübelt, die wohl der Prof. stellen könnte….

18:30 Uhr am 21.12.2009

Wir wandern hoch in die 2. Etage zum Raum 2.02. Vor dem Raum stehen drei Stühle. Es sind Stimmen aus dem Raum zu hören. Ein mir unbekannter Student schwitzt bestimmt gerade. Langsam werde auch ich nervös. Jetzt ist es gleich so weit. Ich mache mir Gedanken darüber, ob ich wohl den Faden verlieren werde…

18:45 Uhr am 21.12.2009

Das Kolloquium ist vorbei – leider nicht meins. Mein Kommilitone und ich werden hereingerufen. Ich darf erst mal zuhören. Die Präsentation ist echt super und die Fachfragen beantwortet er aus dem Handgelenk. Ich werfe noch mal einen letzten Blick auf meinen Sprechzettel und gehe in Gedanken den Anfang durch…

19:15 Uhr am 21.12.2009

Ich werde nach Vorne gebeten und muss einen Zettel unterscheiben auf dem ich mich für Prüfungstauglich erkläre.
Flux stecke ich meinen USB-Stick ein und starte die Präsentation. Ich komme gut ins Thema. Zu Beginn hat es mich ein wenig irritiert, dass der Prof. und Zweitkorrektor zwischendruch tuscheln. Aber gut ich mache einfach weiter. Jetzt zahlt es sich auch aus, dass ich die Präsentation mehrfach zu Hause geübt habe.  Es fällt mir leicht die Sätze zu sprechen und ich habe keinen Hänger.

19:30 Uhr am 21.12.2009

Nach etwa 16 Min. bin ich mit meiner Vorstellung fertig und es folgt das Fachgespräch. Ich werde gefragt was für Virtualisierungtechnologien bzw. welche Marktanbieter ich kenne und welche “bei uns” eingesetzt werden. Zwei Marktanbieter fallen mir sofort ein – für den Dritten brauche ich ne Weile.

Dann wird die Arbeit und die Vorgehensweise angesprochen. Ich muss erklären, warum eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung (mit Zahlenmaterial) keinen Sinn gemacht hätte. Da bin ich im Thema und die Beantwortung fällt lang und ausführlich aus. Die Prüfer scheinen genug gehört zu haben.

19:45 Uhr. am 21.12009

Das Kolloqium ist vorbei. Wir werden vor die Tür geschickt. Nach etwa 10 Min. steht die Bewertung fest  und wir werden wieder reingerufen. Uns wird mit ernster Miene erklärt, was nicht so gut an den Arbeiten war. Ein Gefühl von Ernüchterung tritt bei mir ein – ein bisschen- denn Gott sei dank war es nicht allzu viel Kritik und so viel die Bewertung insgesamt sehr gut aus. Wir müssen nun die Kenntnisnahme der Bewertung gegenzeichnen und erhalten dafür ein Bestätigungsschreiben, dass wir die Prüfung zum “Diplom- Wirtschaftsinformatiker (FH)” bestanden haben. Dazu wird uns eine Kravatte inkl. Anstecknadel und ein Füllfederhalter überreicht. Mit einem Shake-Hands verlassen wird den Raum 2.02 und kurz danach auch das Studienzentrum Essen.

Wir Beide sind jetzt ziemlich erleichtert und genießen die Rückfahrt nach Köln. Das waren nun 3,5 Jahre Studium…

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  1. 23. Dezember 2009, 14:47 | #1

    Nochmals Glückwunsch zum erfolgreichen Ende des Studiums und vielen Dank für deinen Bericht vom Kolloquium. Ich werde mir ein Beispiel nehmen und ebenso von meinem am 26. Januar berichten.

    Frohe Weihnachten für dich und deine Lieben!

  2. Robert
    28. Dezember 2009, 16:37 | #2

    Hallo bin durch Zufall über Twitter hier gelandet…

    Herzlichen Glückwunsch zum abgeschlossenen Studium!

    Gruß Robert (FOM Student 1. Semester ;) )

  3. Alex
    31. Januar 2010, 13:54 | #3

    Hallo Martin,

    bin auf deine Seite über google gestoßen und habe folgende Frage:
    Bin auch an der FOM in Berlin und habe nächste Woche den Kolloquium Termin Wirtschaftsinformatik.
    Welches PPT Layout hast Du benutzt, das vin der FOM oder Dein eigenes?

    Vilen Dank im Voraus
    Alexander

  4. 31. Januar 2010, 13:57 | #4

    Hallo Alex,

    habe mein eigenes Layout genommen – soweit ich das überblicken kann, haben das bei uns auch alle so gemacht…

    Gruß und viel Erfolg

    Martin

  5. 31. Januar 2010, 14:23 | #5

    +1 für das eigene Layout. Ist in Essen ebenfalls üblich, aber einige Kommilitonen haben auch das FOM-Standard Dings genommen.

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