Aug
10
2008
In Buchführung mußte ein Leistungsnachweis erbracht werden. Dauer 120 Min – und das bereits am Ende des ersten Semesters. Da ich ursprünglich in der Kameralisitk "groß" geworden bin – stellte dieses Fach natürlich eine gewisse Herausfordung für mich da. Ich hielt es daher für klug, den Literaturempfehlungen meines Dozenten Thomas Kurz zu folgen. Um die Vorlesungsinhalte nacharbeiten zu können, habe ich mir "Industrielles Rechnungswesen" von Schmolke/ Deitermann besorgt.
Auf 544 wird hier das Industrielle Rechnungswesen dargestellt und viele bunte Abbilungen helfen, die komplexe Materie zu verstehen. In etlichen Praxisbeispielen werden auch sehr theorielastige Themen dem Lernwilligen näher gebracht. Mir diente dieses Buch sehr gut zur Vertiefung. Wer allerdings in einer Ausbilung sich schon einmal mit diesem Thema befassen mußte, kann wohl auf die Anschaffung verzichten. Dann reichen die Vorlesungsunterlagen aus.
Jul
25
2008
Volkswirtschaftslehre ist nicht jedermanns Sache.
Für mich persönlich war es bis zum jetzigen Zeitpunkt, die Klausur, vor der ich den größten Bammel hatte. Das lag zum einem an dem Umfang der Prüfung. Mit Preisbildung, Einkomen und Geld, Kredit, Währung mußten gleich drei Themenbereiche gelernt werden. Wobei jeder Teil für sich genommen, schon für eine Megaklausur gereicht hätte.
Auf der anderen Seite benutzt die VWL eine ganz eigene Sprache. Ich glaube, bei den ersten beiden Terminen habe ich in den Vorlesungen gesessen und nicht wirklich viel verstanden. Wer kann schon Begriffe wie Substitut, Liquiditätspräferenz oder Preiselastizität aus dem Stand erläutern oder damit sprachlich sicher umgehen?
Ökonomen berechnen die Preiselaszität der Nachfrage als die prozentuale Mengenänderung dividiert durch die prozentuale Preisänderung.
Dieser und ähliche Sätze veranlassten mich mit Beginn des zweiten Semesters ein weiteres mal in das Fachbücherregal von Amazon zugreifen. Auf Empfehlung unseres Professors habe ich mir "Grundzüge der Volkswirtschaftslehe" von N. Gregory Mankiw zu gelegt.
Dieses Buch umfaßt 911 Seiten – ob diese Seitenanzahl, ein Zufall ist? Immerhin ist die Zahlenkombination 911 als die Notrufnummer aus den USA bekannt. Und der Autor ist gebürtiger Amerikaner. Er ist darüber hinaus Professor an der Harvard University, einer der einflussreichsten Makroökonomen der USA und ein Blogger! – unter gregmankiw.blogspot.com berichtet er über aktuelle Themen aus der VWL.
Unabhängig wieviele Seiten dies Werk nun hat, für mich war es eine riesen Hilfe. Gregory Mankiw erklärt auf eine wirklich sympathische Art und Weise komplizierte Sachverhalte. Die "Theorie der Konsumentscheidung" wird einem zum Beispiel anhand von mit Pizza und Cola näher gebracht.
Wem also die Vorlesungen nicht reichen und ein bißchen Nachhilfe in VWL benötigt, der sollte zu diesem Buch greifen. Er wird mit dieser Entscheidung goldrichtig liegen.
Jul
20
2008
Jetzt wo Semesterferien sind, das Grundstudium endlich geschafft ist und mir etwas Zeit zum durchatmen bleibt, möchte ich meinen Leserinnen und Lesern in einer kleinen Beitragsreihe ausgewählte Bücher vorstellen. Bücher, die ich mir während des Grundstudiums gekauft habe. Einige davon mußte ich mir kaufen, andere habe ich mir freiwillig zugelegt. Vielleicht kann ich den ein oder anderen vor einem Fehleinkauf bewahren, in dem ich hier meine persönlichen Eindrücke blogge.
Beginnen möchte ich diese kleine Reihe mit einem Standardwerk der BWL. Ich spreche von der "Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre". Verfaßt von Dr. Dr. Günter Wöhe und Dr. Ulrich Döring , erschienen im Verlag Vahlen , derzeit in der 22 Auflage (2005) . In der Studentenkurzform wird der Wälzer auch gerne und liebevoll "Der Wöhe" genannt.
Ehrlich gesagt, das Buch habe ich mir gar nicht gekauft. Mußte ich auch nicht, denn es stand schon vor Studienbeginn in meinem unserem Bücherregal. Meine Freundin hatte sich diesen 1220-Seiten dicken Schinken bereits für ihr Studium angeschafft. Gut für mich. So habe ich die knapp 30 Euro Anschaffungskosten gespart. Für mich zählt dieses Werk zu einem absoluten Pflichtkauf. Jeder Student, der BWL-Vorlesungen überstehen, aber vor allem verstehen will, sollte hierauf nicht verzichten. Konkret hat mir dieses Buch in den Vorlesungen Kostenrechnung I und II , Finanzierung sowie Beschaffung, Fertigung und Absatz als Ergänzung und Nachschlagwerk weitergeholfen. Hilfreich war es immer dann, wenn die Vorlesungsskripte mal wieder unverständlich oder zu kurz gefaßt waren. Dann hat man mit dieser "Bibel" wirklich einen guten Freund zur Seite.
Das Grundstudium habe ich geschafft. Der BWL-Teil liegt somit hinter mir. Trotzdem werde ich dieses Buch nicht verkaufen. Denn ich bin mir sicher, die ein oder andere Frage wird es mir in Zukunft sicher noch beantworten. Es ist eben ein Standardwerk.