Mai 10 2007

studium@fom

Liebe Leserin, lieber Leser,

mein Name ist Martin Zobel. Neben dem Beruf habe ich im September 2006 ein Studium an der Fachhochschule für ökonomie und Management (kurz. FOM) am Standort Köln-Nord begonnen. Mittlerweile habe ich im Dezember 2009 mit ablegen des Kolloquiums das Studium beendet. Ich möchte an dieser Stelle darüber berichten, warum ich mich für ein Studium an der FOM entschieden hatte und wie ich mit dieser Entscheidung zu Recht gekommen bin. Für Fragen schreibt ihr eine Email an info at zwerchserver punkt com oder nutzt die Kommentarfunktion.

Juli 2006 – Ausgangssituation, Recherche und Entscheidung

Neben der Arbeit studieren – das sollte der nächste Schritt sein, nach dem ich im Sommer 2006 meine Fachhochschulreife am Abendgymnasium Köln erworben hatte. Aber wie sollte der Schritt erfolgen? Welche Studienmodelle gibt es überhaupt und was ist das Richtige für mich?
Lege ich den Job so lange nieder und studiere Vollzeit? Oder doch lieber wieder neben dem Job, sowie die FHR ? – aber gibt es überhaupt ordentliche Alternativen zum Vollzeitstudium? Gibt es überhaupt Abendstudiumangebote, so wie man das von der Abendschule her kennt?
Viele und vor allem komplizierte Fragen, die da nach individuellen Antworten rufen.

Nach der ganzen Rätselei ist mir doch relativ schnell aufgefallen, dass es zwar viele Angebote gab, aber es irgendwie an neutralen Erfahrungsberichten mangelte – Werbung findet man zwar Haufenweise , aber neutrale Berichte, also das, was den potenziellen Studi wirklich Interessiert wie z.B. ein realistischer Wochenlernansatz – den findet man nicht so einfach.

Als Informationsquelle könnte Studivz.net ganz gut sein “ aber Achtung; bitte dies vorher lesen! “ hier einfach mal nach Gruppennamen suchen, wie z.B. Euro-FH, VWA, Fernuni Hagen oder FOM! Dort lässt sich ganz schnell Kontakt zu aktuellen Studenten der bekannten Hochschulen herstellen.

So – was bei mir aber dann doch ganz schnell feststand war, dass ein Vollzeitstudium und Aufgabe des Berufes nicht in Frage kam. So habe ich mich dann intensiv mit den Möglichkeiten des berufsbegleitenden Studiums auseinander gesetzt.
Nebenberuflich studieren ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber ich hatte ja schon durch die Abendschule Erfahrungen in diesem Bereich. Bestimmte Voraussetzungen sind einfach Pflicht für ein erfolgreiches Studium. Würde man mich fragen, würde ich spontan antworten, dass man unbedingt Durchhaltevermögen besitzen sollte und Leidensfähig muss man auch sein. Man muss sich auch darüber im Klaren sein, dass der private Lebensbereich darunter leiden wird. Die Dauerkarte für den Fußballverein darf man getrost auf den Opfertisch legen. Was aber noch viel wichtiger ist, man muss bei der Entscheidung, ob man ein Studium auf sich nimmt oder nicht, ehrlich zu sich selbst sein. Ich denke, nichts ist deprimierender, als während des Studiums das Handtuch werfen zu müssen. Insbesondere dann, wenn man insgeheim wusste, das man eigentlich nicht der Typ für solche Lernbedingungen ist. Vielleicht sollte man sich vorher Feedback aus der Familie oder dem engeren Freundeskreis holen “ aber bitte drauf achten das man sich Menschen aussucht die ehrlich zu einem sind. Es sollten Menschen sein die einem die Wahrheit auch dann erzählen, wenn diese nicht das ist, was man eigentlich hören möchte. Immer daran denken – Lügen werden eher über kurz als über lang aufgedeckt und dann hat man nur kostbare Zeit (und Geld) verschenkt. Diese Frage muss aber jeder für sich selbst (ehrlich) beantworten.

Nach einigen Gesprächen mit Freunden, Kollegen und Vorgesetzten, sowie einer intensiven Internetrecherche bin ich auf die Fachhochschule für ökonomie und Management aufmerksam geworden. Die FOM ist im Prinzip eine Privatschule. Bietet aber staatlich anerkannte Bachelor-, Master- und auslaufend auch noch Diplomstudiengänge an. Der Großteil aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften. Das Besondere an der FOM ist, dass Studiengänge ausschließlich für Berufstätige angeboten werden. Die Vorlesungen finden in der Woche abends und/ oder am Samstagvormittag statt. Praktikazeiten gibt es nicht. Praktische Erfahrung erlangt man im Prinzip über den Job.
Wer sich über die FOM und deren Studiengänge informieren möchte ist auf der Internetseite der Fachhochschule gut aufgehoben. Auf der Startseite findet man auch schnell den Anmeldebogen für die Info-Veranstaltungen. Ich werde hier nur meine persönlichen Eindrücke und meine persönlichen Erfahrungen niederschreiben – nicht die Werbetrommel rühren . Allgemeine Informationen gibt es auf der Internetseite .
Meinen Neigungen entsprechend, habe ich mich für den Diplomstudiengang Wirtschaftsinformatiker (FH) entschieden. Ein klassisches Informatikstudium kam Mangels geeigneter Alternativen (nebenberufliches Studium) nicht in Frage. Wem Wirtschaftsinformatik nicht so richtig etwas sagt, sollte den Artikel Zwischen Mensch und Maschine lesen!)

Auf der Suche nach geeigneten Studienmöglichkeiten kamen letztendlich nur zwei Angebote in die engere Auswahl. Zum einen das ebenfalls für Berufstätige konzipierte Verbundstudium der FH Köln / FH Dortmund . Zum anderen halt die FOM. Warum ich mich gegen das Verbundstudium entschieden habe, will ich auch noch kurz erläutern. In diesem Modell werden jeweils alle 14 Tage Samstags Vorlesungen angeboten. Das mag für Manche verlockend klingen, aber man darf nicht vergessen, der Lernstoff muss trotzdem erbracht werden. D.h. den größten Teil der Studienzeit ist man auf Selbststudium bzw. Gruppenarbeiten angewiesen. Gerade das Selbststudium kann bei Mathe oder Statistik, aber auch bei VWL sehr schnell demotivierend sein. Außerdem wird dieser Studiengang nur in Teilzeit an der FH Köln und daher mit 10 Semestern angesetzt – an der FOM studiert man in der Regelstudienzeit von 7 Semestern.

Da ich im öffentlichen Dienst tätig bin und hier die Bachelor- und Masterstudiengänge zurzeit noch nicht ihren Platz im Laufbahnrecht gefunden haben, habe ich mich für einen Diplomstudiengang entschieden und nicht für die neuen Bachlorangebote.

September 2006 – Das erste Semester beginnt

Ich habe mich zum Wintersemester 2006 für den Studiengang Wirtschaftsinformatiker (FH) einschreiben lassen. Meine Bewerbung habe ich im Sommer (Juni/ Juli) an die FH geschickt. Nach 14 Tagen habe ich die Immatrikulation per Post erhalten. Gleichzeitig habe ich Zugangsdaten für die Online-Plattform bekommen. (Dazu später noch mehr)
Los ging es dann am 1. September mit einer Eröffnungsveranstaltung. Am nächsten Tag durften wir gleich die erste Vorlesung genießen. Zu Beginn waren wir etwa 120 Studentinnen und Studenten. Wie viele davon heute noch dabei sind, weiß ich leider nicht. Kann ich auch schlecht schätzen, da im ersten Semester unterschiedliche Studiengänge zusammen Vorlesungen haben. Von Hörensagen weiß ich aber, dass einige schon aufgegeben habe. Ist aber auch nicht Ungewöhnlich.

Vorlesungszeiten

Vorlesungen sind innerhalb der Woche immer an zwei Tagen abends zwischen 18:00 Uhr und 21:15 Uhr. Im ersten Semester war das meistens die dienstags und donnerstags. Jetzt im zweiten Semester finden die Vorlesungen montags und mittwochs statt. Gleich geblieben ist der Samstag. Dort beginnt die Vorlesung um 08.30 Uhr und endet um 15:45 Uhr (mit Pausen).
Urlaub gibt es natürlich auch. Zwischen dem Winter- und Sommersemester (Februar/März) gibt es ca. 14 Tage und zwischen dem Sommer- und Wintersemester 6 Wochen (Juli/ August).

Vorlesungsmaterialien, Vorlesungsplan

Ein Großteil der Professoren und Dozenten arbeitet mit PowerPoint-Folien. Diese sind in der Online-Plattform eingestellt und müssen von den Studenten selbst ausgedruckt werden. Da die Skripte teilweise einen Seitenumfang von 200 und mehr Folien aufweisen, sollte man schon über einen guten Drucker verfügen. Die Skripte sind verständlich aufgebaut und können gut mit eigenen Kommentaren ergänzt werden.

Auch der Vorlesungsplan wird über die Online-Plattform kommuniziert. Änderungen werden auch kurzfristig per SMS mitgeteilt. Allerdings kommt es sehr selten vor, dass Unterrichte ausfallen oder verlegt werden. Der Stundenplan wird auch im Excel-Format angeboten, so dass man diese Termine leicht in sein Outlook importieren kann.

Professoren und Dozenten im ersten Semester

Menschen sind unterschiedlich – Professoren auch!
Wie an jeder anderen FH/ Uni auch sind Qualität und Kompetenz hier sehr unterschiedlich. Würde man Noten vergeben müssen, käme ich wohl mit Zahlen zwischen 1 und 4 aus. Bisher haben es alle geschafft mir den Stoff vernünftig zu vermitteln. Richtige Langeweile kam nur bei der Einführung BWL auf. Aber das waren auch nur ein paar Vorlesungen ohne Klausurbezug. Von daher war es erträglich.
Von Vorteil ist, dass die Profs weiterhin auch beruflich engagiert sind. So führt unsere BGB-Professorin auch noch eine eigene Anwaltskanzlei. Dadurch kann sie einem die Themen verständlich und praxisbezogen vermitteln. Das erleichtert die Sache doch erheblich. In Mathe habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Themen wirklich sehr Praxisbezogen abgehandelt werden. Seitenlange (unnötige) Herleitungen waren nicht gefragt. Trotzdem war es nicht einfach, aber es hat einfach mehr Spaß gemacht.

Örtlichkeiten

Die FOM hat ihre Vorlesungszentren in verschiedenen Städten. Ich habe mich für den Standort Köln/ Leverkusen entschieden. Hier wird der Hauptteil der Vorlesungen in den Gebäuden der Bayer Kantine abgehalten. Die Räume dort sind OK. Es gibt eine Kantine, die Kaffee und Erfrischungen für kleines Geld anbietet. Da ich immer mit dem Auto dorthin fahre, weiß ich nicht wie der Verkehrsanbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist. Parkplätze sind jedenfalls in ausreichender Anzahl vorhanden.
Im ersten Semester hatte wir Donnerstags immer in den Räumen der FH Köln Unterricht. Dieser Saal gefällt mir persönlich nicht so gut. Liegt wohl an der schlechten Belüftung und den engen Stuhlreihen. Aber es ist auszuhalten.

Verwaltung

Für die Betreuung während des Studiums nutzt die FH die Online-Plattform. Dort findet man u.a. seine Studienpläne, Vorlesungszeiten, Kommunikationsforen und vieles mehr. Eigentlich wird fast alles über die Plattform abgewickelt. Sogar zu den Leistungsnachweisen und Fachprüfungen meldet man sich über die Plattform an “ die Ergebnisse der einzelnen Prüfungen sind dann in einem virtuellen Studienbuch abrufbar. Natürlich steht einem das Betreuungspersonal auch über Telefon und Email zur Verfügung. Da ich noch keine Probleme hatte oder Hilfe benötigt habe, kann ich über die Qualität nichts sagen.

Kosten

Ein wichtiger Aspekt. Natürlich kostet der ganze Spaß auch etwas. Für meinen Studiengang zahle ich 270 Euro im Monat. Das macht dann über die 7 Semester fast 12.000 €. Für mich klang das im ersten Moment erschreckend. Zwölftausend Euro ist verdammt viel Geld!
Aber staatliche Fachhochschulen verlangen mittlerweile auch Studiengebühren. Bei dem o.g. Verbundstudium wären Studiengebühren in Höhe von 6.000 € angefallen. Das sind 50% weniger. Aber dafür werden bei der FOM wesentlich mehr Vorlesungen angeboten. Ich kann es nicht oft genug sagen, das Selbststudium ist hart. Vorlesungen sind Gold wert. Darüber hinaus muss man natürlich bedenken, dass ich durch das FOM-Studium 1,5 Jahre früher fertig bin (und damit natürlich auch 1,5 Jahre eher mehr Geld verdienen kann). Es könnte sich also doch rechnen. Letztendlich sind es aber trotzdem 12.000 Euro – das ist nicht gerade wenig, aber ich bin trotzdem der Meinung, dass sich die Investition lohnen wird. Ich habe einfach auf das neue Auto verzichtet und das Geld anders investiert. Und investieren ist hier das richtige Verb. Denn im Gegensatz zum Auto (das nach 3,5 Jahren bestimmt keine 12.000 €‚¬ wert ist), bin ich mit meinem Diplom einiges reicher an Erfahrung und Wissen!

Am Ende des ersten Semesters wurden folgende Leistungsprüfungen abverlangt:

  • Wirtschaftsmathe (180 min.)
  • Buchführung (120 min.)
  • Grundlagen der Volkswirtschaftlehre (120 min.)

Zeitaufwand nebenbei

Im ersten Semester musste ich kaum nebenher lernen. Ca. 6 Wochen vor Klausurbeginn habe ich mich hingesetzt. Die Vorlesungen sind so gestaltet, dass sie wirklich viel bringen – mir zumindest.
Mit einer Stunde Lernen pro Tag bin ich bis Dato gut gefahren. Ich gehe aber davon aus, dass der Lernaufwand in den höheren Semestern mehr werden wird.

März 2007 – Beginn des zweiten Semesters

Nach kurzen zwei Wochen Pause ging das zweite Semester ruhig los. Die Motivation war immer noch hoch und konnte auch nicht von Statistik gebremst werden. Das ich alle Klausuren des ersten Semesters auf Anhieb bestanden hatte war sicherlich auch ein Grund, warum mir das Studium richtig Spaß machte. Gerade über Mathe hört man ja so einiges. An diesem Fach sind schon so manche Studenten gescheitert. Meint Tipp hier ” immer die Vorlesungen besuchen und kontinuierlich lernen“ dann ist es ganz einfach. Wer sich eine Woche vor Klausurtermin hinsetzt hat schon verloren.
Da meine Motivation immer noch Hoch war, viel es mir nicht besonders schwer zu den Vorlesungen zu gehen. Irgendwie war es Mittlerweile zum Selbstläufer geworden. Samstagmorgen war halt FH angesagt und nicht ausschlafen. Die Zeit verging wirklich schnell. Am Ende des Semesters wurden folgende Fach- und Leistungsprüfungen abverlangt:

  • Wirtschaftrecht (BGB, HGB, ÖR je 30 min.)
  • Statistik (180 min)
  • Produktions- und Kostentheorie (120 min)
  • BWL I ( Beschaffung, Fertigung und Absatz, Unternehmensorganisation, insgesamt 180 min.)

September 2007 – Beginn des dritten Semesters

In den Semesterferien konnte ich endlich mal die Seele baumeln lassen. Neu gestärkt ging es Anfang September wieder los – schon war ich im dritten Semester. Dieses Semester fordert bisher sehr viel Durchhaltevermögen ein. Das möchte ich damit begründen, dass mit Finanzierung, Kostentheorie und betrieblichen Personalwesen, sehr theorielastige Vorlesungen anstehen. Weiterhin ist ein sehr großer Teil durch Steuerlehre belegt. Abgabenordung, Einkommensteuer, Körperschaftssteuer und Umsatzsteuer “das ist nicht jedermanns Sache. Die Einführung in die Datenverarbeitung zieht sich auch hin “gerade für diejenigen, die schon Erfahrungen in diesem Bereich haben. Aber das Dozententeam Steuern holt einiges wieder raus. Die Vorlesungen sind gut aufgebaut, insbesondere die Beispiele und Übungsaufgaben. Sie schaffen es diese doch trockene Materie wirklich Unterhaltsam – aber Anspruchsvoll – uns Studenten rüberzubringen.

März 2008 – Schlußspurt im Grundstudium

Anderthalb Jahre sind vergangen – die Motivation wurde mit den letzten Prüfungen ganz schon in Mitleidenschaft gezogen (Steuerrecht ist nicht jedermanns Sache). Aber 14 Tage vorlesungs- und fachhochschulfreie Zeit haben gut getan. Nun wird das letzte Semester des Grundstudiums angepackt. Am Ende sollen jetzt noch drei Prüfungen stehen. Datenverarbeitung I , BWL II und VWL. Letztere macht mir zurzeit ein wenig Sorgen, da der Stoff schon jetzt mit Preisbildung und Einkommen gewaltig ist. Ein Drittel kommt jetzt mit Geld/Kredit und Währung noch oben drauf. Es wird schon irgendwie klappen.

September 2008 – das Hauptstudium hat begonnen

Das vierte Semster liegt nun hinter mir und damit auch die Welt der BWL. Zumindest was das Studium betrifft. Habe alle Klausuren sehr gut gemeistert. Mein Fleiß hat sich dieses Mal wirklich ausgezahlt.

Ich möchte festhalten – das Grundstudium war wirklich sehr BWL-lastig. Ob das nun gut oder schlecht ist, überlasse ich jedem selbst. Aber nach Rücksprache mit einigen Kollegen (die jetzt angefangen haben) wurde die Aufteilung BWL / IT im Bachelor-Studiengang abgestellt. Hier gibt es IT von Anfang an.

Das Hauptstudium besteht nun aus einer ganzen Menge IT-bezogener Inhalte. Da wären Datenbanken, MySQL, Java, Anwendungssysteme (SAP) usw. Also was im Grundstudium zu kurz kam, wird jetzt kräftig nachgeholt. Dafar teilen wir uns nicht mehr die Vorlesungen mit mit den Diplomkaufleuten – nicht das ich die nicht mögen würde, aber die Gruppe war doch ziemlich groß. Jetzt sind wir eine reine Männertruppe von etwa 23 Leuten. So machen die Vorlesungen mehr Spaß.

März 2009

Wieder liegt ein Semester hinter mir. Im Grundstudium waren “nur” Leistungsnachweise und Fachprüfungen zu meistern. Jetzt im Hauptstudium kommen noch Hausarbeiten und Fallstudien hinzu.

Die erste Hausarbeit wurde im Rahmen der Vorleseungsreihe “Anwendungssysteme” erarbeitet. Thema war “Einsatzpotential des Moduls CS (Customer Service)”. Zusammen mit einem Kommilitonen haben wir das Thema erarbeitet und dazu eine Power-Point-Präsentation erstellt, die dann vor versammelter Mannschaft gehalten und vom Dozenten bewertet wurde.

Etwas umfangreicher wurde es bei der Fallstudie. Diese soll bereits auf die Diplomarbeit vorbereiten. Aus diesem Grund
wurden hier auch wissenschaftliche Kriterien an die Arbeit gestellt. (z.B. Quellen und Zitate). Das Ergebnis kann der geneigte Leser unter fallstudie.zwerchserver.com nachlesen. Vorab – “Thema war Dokumentenverwaltung in Projekten – mit Open-Source zur erfolgreichen Dokumentenablage”. Auf gut 45 Seiten haben wir das Thema von allen möglichen Seiten betrachtet. Das hat irgendwie sehr viel Spaß gemacht, war aber auch verdammt anstrengend und stressig. Denn für die Fachprüfung Betriebsinformatik I und II mußte ja schließlich auch gelernt werden. Und eine Programmiersprache wie Java lernt man mal nicht so nebenbei.

Der erste Teil des Hauptstudium liegt also auch hinter mir. Im März geht es dann weiter mit dem sechsten und letzten “Vorlesungssemester”.

September 2009 – Schlussspurt

Das letzte Vorlesungssemester liegt hinter mir. Die Klausuren waren erfolgreich und nicht so schwer zu bewältigen wie die BWL-Klausuren aus Semester 3 und 4. Lag aber vermutlich daran, dass mir die IT-Themen einfach mehr liegen.

Anstrengend wurde es bei den Facharbeiten. Neben einer Fallstudie, einer Hausarbeit musste im Fach Betriebsinformatik III auch noch eine Projektarbeit erstellt werden. Thema war hier die technische Umsetzung eines Webshops mit Hilfe eines CMS.

Alle drei Arbeiten unter ein Dach zu bringen setzte ein gutes Zeitmanagement voraus. Gerade auch deshalb, weil die Fallstudie wieder in Teamarbeit erstellt wurde und hier die zeitliche Abstimmung sich sehr schwierig gestaltete. Rückblickend muss ich aber sagen, dass ich dadurch sehr viel gelernt habe.

Februar 2010 – das war’s

Im Sommer 2009 hatte ich mir lange Gedanken über mein mögliches Diplomarbeitsathema gemacht. Schon sehr zeitig hatte ich mich um einen Professor bemüht. Die Kapazitäten der Prof. sind nunmal begrenzt und man muss hier schnell sein.

Wie die Diplomarbeit verlief kann im Blog nachgelesen werden. Insgesamt war die Bearbeitungszeit stressig – aber schön!

Fazit

Ich persönlich war sehr zufrieden mit dem Studium. Qualität und Kosten stehen in einem angemessenen Verhältnis. Wer wirklich nebenberuflich studieren will, ist bei der FOM gut aufgehoben. Wer noch unsicher ist oder Fragen hat, kann sich gerne per Mail an mich wenden info (at) zwerchserver . com

13 Kommentare

  • By Daniel, 4. Juni 2007 @ 22:34

    typ, du bist einfach zu krass :-) ) respekt für die tolle seite und ein ganz fettes lob, dass es mal jemanden gibt, der es nicht mit der “ellenbogen-mentalität” sondern mit gediegen und extrem ausgereifter menschenfreundlichkeit angeht!!solltest du irgendwas aus den nächsten semstern brauchen (auch wenn ich wirtschaftjurist werde) schrei ganz laut!!

    auch wenn wir uns nicht kennen, WEITER SO!! irgendwann wird sich dein engagement auszahlen!! NOCHMAL: dickes LOB, fetter RESPEKT und weiter so!!!

    LG,

    Daniel

  • By nadine, 19. Juni 2007 @ 16:49

    oh mann – ich bin so dankbar für diese seite.
    zufällig drüber gestolpert …
    wir sitzen anscheinend im selben leverkusener boot.

  • By Stefan, 27. Juni 2007 @ 20:17

    Hallo, ich bedanke mich auch für die Seite!! Bin zwar schon 2 Semester weiter aber muss noch einiges nachholen. Solche Leute brauch das Land!

  • By Philipp, 10. Juni 2009 @ 20:40

    HI.

    danke für diese Super Seite, bin grade dabei mich für das Studium zu entscheiden bei der FOM.

    Pendel lediglich noch zwischen der Entscheidung Abendvorlesung oder 2 Werktagsvorlesung.
    Was würdest du eher empfehlen?

  • By Maddin, 10. Juni 2009 @ 21:02

    So richtig empfehlen kann ich dir da nichts.
    Es ist ja stark davon abhängig, was zeitlich bei dir möglich ist. Berufsbedingt kommt das Werktagsmodell für mich nicht in Frage. Ich bin mit den Abendvorlesungen (und Samstags) immer gut klar gekommen. Von daher war es für mich die richtige Entscheidung.

  • By Sebastian, 8. Juli 2009 @ 09:24

    Hi,

    danke für Deinen ausführlichen Erfahrungsbericht, er hat mir Mut gemacht. Allerdings bin ich mir immer noch nicht sicher, ob ich mich tatsächlich an ein berufsbegleitendes Studium wagen soll.

    Mach weiter so!

  • By Jörn, 4. Februar 2010 @ 16:10

    Krasse Sache, da sucht man bei google nach “§ 22 estg” und landet unter anderem bei Dir. Ich war total perplex, die Beispiele passten so sehr auf meine Fragestellung die sich mir bei der Klausurvorbereitung stellten, dachte schon das das nicht mit rechten Dingen zugeht. Bis ich dann den Namen Hermes gelesen hatte – dann war mir klar warum das so gut gepasst hat.

    Gruß Jörn – auch ein FOMmler in Neuss

  • By Manu, 7. Februar 2010 @ 06:34

    Hi Martin,
    Wahnsinn deine Berichte zu lesen! Ich hab schon so viele mehr oder weniger gute Blogs, Kommentare etc. gelesen, aber dies hier ist mal wirklich informativ. Respekt und vielen Dank! Und herzlichen Glückwunsch!
    :-)

  • By Thomas, 26. Oktober 2010 @ 20:21

    Ich wollte mich auch für diesen sehr hilfreichen Beitrag bedanken, irgendwie macht der Mut es einfach mal zu versuchen.

    Vielen Dank!

  • By Manu, 9. Mai 2011 @ 20:37

    Hallo Martin,
    mittlerweile hab ich das FOM-Studium angepackt und befinde mich grad “schon” im zweiten Semester. Nachdem deine Infos meine Entscheidung damals leichter machte würde mich einfach interessieren wie es dann bei dir weiter ging? Neuer Job und dann? Ich hoffe alles lief wie gewünscht und du befindest dich auf dem gewollten Weg…
    Viele Grüße aus Süddeutschland
    :)

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  3. ein Blogtip! | zwerchserver.com — 10. April 2009 @ 20:21

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