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Literaturtipp – heute “Mankiw”

25. Juli 2008 1 Kommentar

Volkswirtschaftslehre ist nicht jedermanns Sache.

Für mich persönlich war es bis zum jetzigen Zeitpunkt, die Klausur, vor der ich den größten Bammel hatte. Das lag zum einem an dem Umfang der Prüfung. Mit Preisbildung, Einkomen und Geld, Kredit, Währung mußten gleich drei Themenbereiche gelernt werden. Wobei jeder Teil für sich genommen, schon für eine Megaklausur gereicht hätte.

Auf der anderen Seite benutzt die VWL eine ganz eigene Sprache. Ich glaube, bei den ersten beiden Terminen habe ich in den Vorlesungen gesessen und nicht wirklich viel verstanden. Wer kann schon Begriffe wie Substitut, Liquiditätspräferenz oder Preiselastizität aus dem Stand erläutern oder damit sprachlich sicher umgehen?

Ökonomen berechnen die Preiselaszität der Nachfrage als die prozentuale Mengenänderung dividiert durch die prozentuale Preisänderung.

Dieser und ähliche Sätze veranlassten mich mit Beginn des zweiten Semesters ein weiteres mal in das Fachbücherregal von Amazon zugreifen. Auf Empfehlung unseres Professors habe ich mir "Grundzüge der Volkswirtschaftslehe" von N. Gregory Mankiw zu gelegt.

Dieses Buch umfaßt 911 Seiten – ob diese Seitenanzahl, ein Zufall ist? Immerhin ist die Zahlenkombination 911 als die Notrufnummer aus den USA bekannt. Und der Autor ist gebürtiger Amerikaner. Er ist darüber hinaus Professor an der Harvard University, einer der einflussreichsten Makroökonomen der USA und ein Blogger! – unter gregmankiw.blogspot.com berichtet er über aktuelle Themen aus der VWL.

Unabhängig wieviele Seiten dies Werk nun hat, für mich war es eine riesen Hilfe. Gregory Mankiw erklärt auf eine wirklich sympathische Art und Weise komplizierte Sachverhalte. Die "Theorie der Konsumentscheidung" wird einem zum Beispiel anhand von mit Pizza und Cola näher gebracht.

Wem also die Vorlesungen nicht reichen und ein bißchen Nachhilfe in VWL benötigt, der sollte zu diesem Buch greifen. Er wird mit dieser Entscheidung goldrichtig liegen.